Belinda Ponson ist eine Nach- fahrin des matriarchalischen Geschlechts der Gropes und wenig erfreut darüber, dass es ihr mit ihrem nichtsnutzigen Mann nicht gelingen will, eine Tochter zu zeugen. So entführt sie kurzer- hand ihren Neffen Esmond, der nun für das herhalten soll, was ihr Mann nicht zustande bringt. Aber Belinda hat die Rechnung ohne Esmond gemacht. Der willigt zwar ein, sie zu ehelichen, hat aber einen ganz eigenen Plan: Fortan will er das alleinige Sagen auf Grope Hall haben. Ein köstlich boshaftes Lesefest für Freunde des britischen Humors. Eine Empfehlung der Buchhandlung Niehörster. |
|
Die Piratenpartei: Alles klar zum Entern? |
Wer sind sie? Was wollen sie? Und warum sind sie so erfolgreich? Diese Fragen haben sich alle gestellt, als die Piratenpartei bei den Berliner Wahlen im September 2011 mit überraschenden 8,9 Prozent der Stimmen erstmals in ein deutsches Parlament einzog. Was haben die Piraten den etablierten Parteien voraus? Sind sie die neuen Grünen? Oder doch nur eine politische Modeerscheinung? Was erzählt ihr Erfolg über unsere Zeit, unsere Gesellschaft, über Kommunikation? Und werden wir die nächsten Jahre, wenn wir über Politik reden, immerzu romantische Metaphern aus der Welt der Seeräuber und Freibeuter bemühen? Erste Antworten gibt es in diesem Band. Mit Beiträgen von Hans Ulrich Gumbrecht, Katja Kullmann, Kathrin Passig, Nina Pauer, Frank Schirrmacher, Moritz von Uslar, Juli Zeh und vielen anderen. Mehr zu den Autoren und zum Buch > hier. Bloomsbury Taschenbuch Verlag, 7.95 EUR |
|
Jeff Kinney, Gregs Tagebuch 6 - Keine Panik! |
Greg ist in großen Schwierigkeiten. In der Schule wurden Dinge beschädigt, und er ist in Verdacht geraten, der Schuldige zu sein. Dabei ist er unschuldig - zumindest irgendwie. Droht ihm trotzdem eine fette Strafe? Zu allem Übel werden die Heffleys von einem Schneesturm überrascht und eingeschneit. So bleibt die Familie im Haus gefangen. Der Strom fällt aus, das Essen wird knapp und alle gehen sich kräftig auf den Wecker ... Stellt sich die Frage: Gibt es eine schlimmere Strafe, als mit der eigenen Familie eingesperrt zu sein? Da heißt es: Nerven behalten. Bloß keine Panik! Jeff Kinney ist Onlinespieleentwickler und -designer. Er ist in Washington, D.C. aufgewachsen und zog 1995 nach Neuengland. Er lebt mit seiner Frau Julie und seinen zwei Söhnen Will und Grant im Süden von Massachusetts. Mehr zu Gregs Tagebüchern finden Sie > hier.
Eine Empfehlung der Buchhandlung Köhler.
|
|
|
Unsere Veranstaltungsempfehlungen für Januar |
Die literarischen Abende Freitag, 13.01.2012, 19.30 Uhr, Markus Veith - Ein jeder Narr tut was er will. Wilhelm Busch
DEW21-Kundenzentrum, Ostwall 51 .......... Mittwoch, 25.01.2012, 19.30 Uhr, Martin Bross - Das Gespenst von Canterville Café Froschkönig, Mengeder Str. 707 .......... Freitag, 27.01.2012, 19.00 Uhr, Martin Bross, Caroline Keufen - Blut ist dicker als Wasser. Menü und Mord nach Edgar Wallace Eintritt 39 EUR inkl. 3-Gänge-Menü. Anmeldung unter 0231 -1858109 Café Kawado, Große Heimstr. 45 .......... Weitere Veranstaltungen des Melange e.V. finden Sie > hier. |
|
Angelika Czajkowski von HomBuch empfiehlt: |
Michaela Karl "Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber". Eine Dorothy Parker Biographie. Michaela Karl stellt uns eine gut lesbare, spannende Biographie über eine amerikanische Intellektuelle vor, die in ihren Artikeln nie ein Blatt vor den Mund nahm. Eine sehr wohl auch zerrissene Frau, die das Leben in vollen Zügen genoss, im Privatleben aber weniger erfolgreich war. Ihre sexuelle Freizügigkeit und ihre Abstürze durch Alkohol und Depressionen machten sie zu einer Zielscheibe des gesellschaftlichen Klatsches. Mit ihren Kurzgeschichten, Gedichten und Essays gelang es ihr, ein buntes Bild der amerikanischen Gesellschaft zu zeichnen. Als erste weibliche Theaterkritikerin schrieb sie für Vogue, Vanity Fair, den New Yorker und viele andere Zeitungen. Ihre Kolumnen, die nicht immer genehm waren, führten eben auch dazu, dass Vanity Fair sie 1920 rausschmiss. Residenz Verlag / 24,90 € |
|